Ungewöhnliches entdecken

Willkommen zum Wohlfühleinkauf

Wer aktuelle Mode oder die der 40er- und 50er-Jahre mag, hübsche Accessoires oder ein Andenken aus Seligenstadt sucht, wird bei W&W Wunderland fündig.

Andrea und Markus Wunderlich mögen Vintage-Mode, Boogie-Woogie und ihre Kunden, denen sie im W&W Wunderland besondere Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Foto: Wunderlich

Seit 2010 bieten Andrea und Markus Wunderlich am Marktplatz Vintage- und Trend-Mode, auch Schuhe, Handtaschen und Lederwaren sowie Schmuck an. Darüber hinaus haben sie Souvenirs, Devotionalien, Spielwaren, Lebens- und Genussmittel im Sortiment. Eine Postfiliale beherbergt ihr Geschäft ebenfalls.

In Seligenstadt – nah bei Frankfurt, Aschaffenburg, Offenbach und Hanau – sehen sie ihr Geschäft ideal angesiedelt. „Es gibt kaufkräftige Kunden und wenige Ketten, dafür viele inhabergeführte Geschäfte. Die Stadt bietet Vielfalt und mit ihrem historischen Zentrum ein ganz eigenes Flair. Sie ist gut angebunden und ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem unterstützt man sich hier gegenseitig“, zählt Markus Wunderlich die besonderen Vorzüge Seligenstadts auf.

Eintauchen in die 40er- und 50er-Jahre

Auch sein Laden bietet, was man nicht überall antrifft: „Wir haben Sitzplätze zum Warten im Außen- und Innenbereich. Im Vorraum ist genug Platz, um einen Kinderwagen oder einen Rollator abzustellen. Auf Wunsch bekommen unsere Kunden Kaffee, Tee oder Wasser zur Stärkung, manchmal ein Stück Kuchen. Wir verkaufen mit viel Erfahrung und Begeisterung: Meine Frau trägt selbst Vintage-Kleider und wir sind beide leidenschaftliche Boogie-Woogie-Tänzer“, schwärmt er.

In der neu erstandenen Garderobe können sich Kunden vor einer großen Leinwand filmen oder fotografieren lassen. „Sehr beliebt ist, dass bei uns Musik aus den 40er- und 50er-Jahren läuft. Das zeigen die Google-Bewertungen“, berichtet der Geschäftsmann.

Hürden sind zum Meistern da

Früher hatte er einen Laden für Kinder- und Geschenkartikel in Bruchköbel. Außerdem verkaufte das Ehepaar auf Märkten und Festen. Es lief gut. Sie eröffneten 2010 das zweite Geschäft in Seligenstadt und Andrea Wunderlich stieg Vollzeit ein. Dann wurde die Internet-Konkurrenz so mächtig, dass sie Bruchköbel 2013 aufgaben und sich auf das heutige Sortiment konzentrierten. Inzwischen sind die Wunderlichs selbst offen für unterschiedlichste Vertriebs- und Kommunikationswege – seien es Facebook, Instagram, Amazon, Ebay, Google oder WhatsApp.

„Corona ist eine weitere Herausforderung im Geschäftsleben. Es fühlt sich ähnlich an wie zu der Zeit, als das Internet immer stärker wurde. Da muss man seinen Weg finden und darf nicht resignieren. Das haben wir nach unseren Möglichkeiten getan und hoffen, mit einem blauen Auge herauszukommen“, sagt Markus Wunderlich.