Werbung für Start-ups: So wird Ihr Unternehmen schnell bekannt

Gerade bei Neugründungen kommt es auf die richtige Marketingstrategie an. Dabei gilt es, die richtige Mischung zu finden.

Die Geschäftsidee ist da, das Unternehmen aus der Taufe gehoben; nun müssen Gründer eines Start-ups eigentlich „nur“ noch dafür sorgen, dass sie mit ihrem Business möglichst rasch und zielgruppengenau bekannt werden. Werbung und Marketing gehören deshalb gerade in den Anfangsmonaten einer neuen Firma zu den wichtigsten Instrumenten für den Erfolg.

Experten des Deutschen Instituts für Marketing empfehlen dabei eine Mischung aus „Old School“ und modernen, digitalen Techniken. Eine eigene Website ist fast schon ein Muss. Sie lässt sich heute relativ einfach selbst auf die Beine stellen. Aber Achtung: Seiten, die zu sehr nach „selbstgebastelt“ aussehen, wirken unprofessionell und schrecken potenzielle Kunden eher ab. Gründer sollten deshalb nicht nur auf eine professionelle optische Gestaltung achten, sondern auch Fehler in Rechtschreibung und Grammatik unbedingt vermeiden.

Darüber hinaus leistet aber auch die gute alte Visitenkarte oft noch gute Dienste. Diese kleine Investition macht sich schnell bezahlt – vorausgesetzt, man baut die kleinen Karten übersichtlich und informativ auf und bringt sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit an potenzielle Geschäftspartner und Kunden.

Ebenfalls unerlässlich ist die Präsenz in sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder YouTube. Werbebotschaften mit Bildern und Videos lassen sich hier am schnellsten und effektivsten verbreiten – allerdings nur, wenn sie auch zur Zielgruppe passen. Vor den ersten Werbeschritten sollten Existenzgründer deshalb unbedingt auch ein bisschen Marktforschung treiben: Wer sind meine Kunden? Zu welcher Altersklasse gehören sie? Wie intensiv nutzen sie digitale oder vielleicht eher klassische, gedruckte Medien?

Eine clevere Öffentlichkeitsarbeit kann den Bekanntheitsgrad ebenfalls schnell erhöhen. Gerade Zeitungen vor Ort berichten gern über originelle Start-ups aus ihrer Region, umso eher, wenn sie beispielsweise mit einem sozialen Projekt verbunden sind. Versorgen Sie die lokalen Medien also mit Pressemitteilungen. Diese sollten aber unbedingt kurz und prägnant formuliert sein – Journalisten lesen nicht gern seitenlange Texte, die nicht auf den Punkt kommen.

Schließlich sind es auch Äußerlichkeiten, die für die Bekanntheit einer neuen Marke sorgen. Zu viele Gründer machen sich etwa deutlich zu wenig Gedanken über den Namen ihres Star-tups. Hier gilt: je komplizierter, desto schlechter. Einfach und einprägsam sollte er sein, dabei aber gleichzeitig unverwechselbar. Außerdem sollte er eindeutig den Unternehmenszweck vermitteln.

Fazit: Die Bedeutung von Marketing und Werbung bei der Unternehmensgründung zu unterschätzen, ist fast immer ein schwerer Fehler. Denn die beste Geschäftsidee nützt nichts, wenn sie nicht effektiv „unter die Leute“ gebracht wird.