Alfred Clouth Lackfabrik hält sich an strenge EU-Verordnung

Vorbild in Sachen Umweltschutz

Die Alfred Clouth Lackfabrik in Offenbach wendet seit 1997 zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistungen ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen Verordnung 1221/2009 (EMAS) an. Die EMAS-Zertifizierung steht für Leistung, Glaubwürdigkeit und Transparenz.

IHK-Geschäftsführerin Mirjam Schwan (3.v.l.) und IHK-Umweltreferent Peter Sülzen (l.) überbrachten die EMAS-Urkunde an die Mitarbeiter der Alfred Clouth Lackfabrik, Dr. Achim Völker (2.v.l.), Sascha Bosche (3.v.r.), Constantin Clouth (2.v.r.) und Alexander Eisenacher (r.). Foto: Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co. KG

Nun hat das Unternehmen erneut eine EMAS-Urkunde erhalten, die belegt, dass es weiter dem hohen Standard gerecht wird. Es trägt damit auch dem wachsenden ökologischen Bewusstsein seiner Kunden Rechnung.

Das Europäische Umweltmanagement- und Umweltbetriebsprüfungssystem (EMAS) ist ein freiwilliges Instrument für Unternehmen, mit dem Ziel, Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern. EMAS-Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nachweislich die umweltrelevanten Rechtsvorschriften einhalten. Sie unterhalten ein Management- und Betriebsprüfungssystem und erstellen periodisch eine Umwelterklärung, mit der die Leistungen im Umweltschutz für die Öffentlichkeit dargestellt werden.

International deutlich bekannter ist das Umweltmanagementsystem nach der ISO 14001. Die Anforderungen der ISO sind zwar mittlerweile Bestandteil von EMAS. Die europäische Verordnung geht jedoch an vielen Stellen über die Anforderungen der ISO hinaus. Daher ist EMAS auch komplizierter und teurer als die ISO-Zertifizierung. Die Alfred Clouth Lackfabrik ist derzeit der einzige von ursprünglich sieben EMAS-Teilnehmern im IHK-Bezirk Offenbach.

Kontakt:

Peter Sülzen
Telefon (069) 8207-244
suelzen@offenbach.ihk.de