Prägendes Engagement für Dreieich

Unternehmer im besten Wortsinn

Der Landrat des Kreises Offenbach und Dreieichs Bürgermeister würdigen das gesellschaftliche Engagement des 2020 verstorbenen MHK-Gründers.

Zur Enthüllung der neuen Adresse der MHK-Zentrale trafen sich (v.l.n.r.) Bürgermeister Martin Burlon, Dreieichs Stadtverordnetenvorsteherin Bettina Schmitt, Landrat Oliver Quilling sowie von MHK HR-Managerin Jutta Strothoff, der Aufsichtsratvorsitzende Rainer Kirchdörfer und der Vorstandsvorsitzende Werner Heilos. / Foto: MHK

„Der heutige Tag soll nicht im Zeichen der Trauer stehen, sondern des freudigen Gedenkens“, begrüßte Jutta Strothoff, die Witwe des Verstorbenen, rund 80 Gäste zur feierlichen Einweihung des Hans-Strothoff-Platzes. Dreieichs Magistrat und Stadtparlament hatten einen einstimmigen Beschluss gefasst, den Platz vor der MHK-Europazentrale nach ihm zu benennen. „Mein Mann wäre heute sehr stolz darauf gewesen.“

Landrat Oliver Quilling bezeichnete Hans Strothoff als „Unternehmer im besten Wortsinn“, der über die Grenzen der Stadt Dreieich hinaus gewirkt habe. Mit der Strothoff International School, deren Auf- und Ausbau ihm bis zu seinem Tod ganz besonders am Herzen gelegen habe, verdankten ihm Stadt und Kreis ein ganz besonderes Bildungsangebot.

Hans Strothoff sei ein „unvergesslicher Unternehmer und Selfmademan“ gewesen, unterstrich Prof. Rainer Kirchdörfer, Aufsichtsratsvorsitzender der MHK Group, und merkte an, dass die Benennung eines öffentlichen Platzes nach einer Persönlichkeit heute kaum mehr möglich sei. Nur schwer sei ein Konsens, der allen Fraktionen und Bürgern gerecht werde, zu finden.

Bürgermeister Martin Burlon hob die enge Verbindung zwischen Dreieich und dem Unternehmer hervor. Die Würdigung der Lebensleistung sei allen Vertretern von Magistrat und Stadtparlament eine Herzensangelegenheit gewesen. In seinem Ehrenamt als Gründer und Vorsitzender des Vereins Zukunft Dreieich sei es Strothoff in einzigartiger Weise gelungen, engagierte Bürger der Stadt zusammenzuführen. Mit seinem Namen seien untrennbar die Wiederherstellung eines Landschaftsschutzgebiets und die Erstellung eines Masterplans als Impuls für die Stadtentwicklung verbunden. „Sein Wirken hat Spuren auch in unserer Stadt hinterlassen, die noch lange sicht- und wahrnehmbar sein werden“, erklärte er.

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