Fusion der Volksbanken in Dreieich und Eppertshausen

Standort sichern – Marktchancen nutzen

Die Vorstände der Volksbanken in Dreieich und Eppertshausen haben sich auf Eckpunkte des Vertrags für die 2018 geplante Verschmelzung geeinigt.

V.l.: Stephan M. Schader, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Dreieich, Dirk Neiding, Vorstand Volksbank Eppertshausen, Jens Prößer, Vorstand Volksbank Dreieich, und Peter Schilling, Vorstand Volksbank Eppertshausen. Foto: Volksbank Dreieich

Darin wird die Zukunft von Eppertshausen als eigenständigem Beratungscenter unter dem Dach der gemeinsamen Bank geregelt. Es soll zukünftig auf Augenhöhe mit den bereits etablierten Beratungscentern an den Standorten früher selbstständiger Banken in Sprendlingen, Dreieich, Dietzenbach und Langen agieren.

Die Volksbank in Eppertshausen hat ein außergewöhnliches Geschäftsgebiet“, betont Stephan M. Schader, Vorstandsvorsitzender in Dreieich. „Nach einer Fusion können wir gemeinsam zusätzliche Marktpotenziale im Privat- und Firmenkundengeschäft erschließen.“ „Die Standortsicherung ist uns im Vorstand und mir ganz persönlich eine Herzensangelegenheit“, sagt Dirk Neiding, Vorstandsmitglied in Eppertshausen. Die gemeinsame Bank soll den Namen Volksbank Dreieich tragen und von Schader und seinem Kollegen Jens Prößer geführt werden.

Keine Kündigungen

Zu den Eckpunkten des Verschmelzungsvertrags gehören die Übernahme aller Mitarbeiter und der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. „Alle Ansprechpartner vor Ort bleiben erhalten, sogar mit mehr Kompetenzen und Entscheidungsspielräumen als bisher“, erläutert Prößer.

Die ordentlichen Vertreterversammlungen werden voraussichtlich für die Volksbank Eppertshausen am 12. April 2018 und für die Volksbank Dreieich am 17. April 2018 über die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2018 entscheiden.