Birgit Arens-Dürr hat bei

„SleevesUp!“

reingeschaut

Birgit Arens-Duerr

Ärmel hochkrempeln und loslegen – das geht in den Coworking Spaces von Sleevesup. Der Schreibtisch ist sauber und leer. WLAN und Drucker funktionieren. Kaffee wird frisch gebrüht. Der Kunde konzentriert sich auf seine Arbeit und nicht auf das Drumherum.

„Wir haben 2016 auf 150 Quadratmetern mit einer Bürogemeinschaft in Frankfurt angefangen“, berichtet Dr. Sebastian Schmidt. „Es war eigentlich ein Nebenbeigeschäft, kam aber sehr gut an, denn niemand musste langfristig mieten.“ Irgendwann etablierte sich der Name Coworking Space im Sprachgebrauch, und national und international agierende Anbieter für das Arbeitsraumkonzept zogen in die Frankfurter Innenstadt. „Wir richten uns mit unserem Ansatz an den Mittelstand und an Gründer. Unsere Angebote sind ideal für Kleinunternehmer bis hin zu mittelständischen Außenstellen“, erklärt er.

In Offenbach verfügt Sleevesup! im Haus der Wirtschaft über 650 Quadratmeter Bürofläche im zehnten Stock. Wer dort die Flexmitgliedschaft – den günstigsten Tarif – für 120 Euro bucht, bekommt einen Einzelarbeitsplatz im Open Space, nutzt die gesamte Büroinfrastruktur, hat eine stabile Internetverbindung, Kaffee, Tee und Wasser frei. Ein Zwei-Desk-Büro ist ab 600 Euro monatlich zu haben. Auch größere Offices für drei bis sechs Personen stehen zur Verfügung. Sogar ganze Etagen oder abgetrennte Bereiche sind realisierbar. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.

Zum Entspannen lädt der offene Eingangsbereich mit Blick auf die Frankfurter Skyline ein. Regelmäßig treffen sich darin Netzwerke aus der Region. Allen Mietern stehen Meetingräume zur Verfügung. „Selbst in der kleinen Flexmitgliedschaft ist ein Kontingent dafür enthalten, ohne zusätzliche Kosten“, versichert Schmidt, der das Unternehmen mit seinem Vater gegründet hat. „Sleevesup ist in Familienhand. Wir haben 15 Mitarbeiter. An jedem Standort ist ein Manager Ansprechpartner für unsere Mieter. Wir begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe, von Machern für Macher“, beschreibt er das Konzept, zu dem eine eigene, auf die Kundenanforderungen abgestimmte Designlinie für die Inneneinrichtung gehört. Wer gelegentlich in einer anderen Station des Sleevesup!-Netzwerks arbeiten möchte, was ebenfalls im Tarif enthalten ist, erkennt und genießt das vertraute Ambiente.

Das Unternehmen hat 13 Standorte in Bahnhofsnähe oder in der Peripherie von Großstädten sowie in der angrenzenden Region, zum Beispiel in Dreieich. Zwei neue sollen im Jahresverlauf noch dazukommen. „Uns ist ein professionelles, bezahlbares Produkt wichtig, das wir auch in die Region tragen. Der deutsche Mittelstand bevorzugt eine repräsentative, bodenständige Umgebung. Und nicht jeder will in die Innenstadt pendeln“, sagt der Geschäftsführer, der in Mühlheim lebt.

Das Coronajahr hat die Idee des flexiblen Arbeitens vorangebracht. Arbeitgeber und -nehmer wissen jetzt, wie gut sich berufliche Aufgaben zu Hause oder unterwegs erledigen lassen. Viele Büros sind seit Monaten verwaist. „Corona gibt einem flexiblen Konzept wie unserem Wind“, meint Schmidt. „Das Risiko ist ohne langfristigen Mietvertrag niedriger. Unsere kleinen Büros sind stark nachgefragt. Was die größeren angeht, zögern die Mittelständler noch. Entscheidungen über Büroflächen stehen an. Auf der anderen Seite will und kann nicht jeder Mitarbeiter immer im Homeoffice arbeiten. Dazu passt unser Vor-Ort-Konzept. Ein Unternehmer mit Zentrale in Frankfurt kann seinen Mitarbeitern, die im Kreis Offenbach leben, sagen: ‚Nutzt doch den Coworking Space in eurer Nähe.‘“

www.sleevesup.de

Dr. Sebastian Schmidt bietet in den Sleevesup!-Coworking Spaces komfortable Arbeitsplätze ohne langfristige Mietbindung. / Foto: Arens-Dürr/IHK