Beeindruckende Hafenentwicklung

Offenbach in neuem Licht

Die Entwicklung des Offenbacher Hafens schreitet voran. Davon hat sich eine Gruppe von Experten, die im Juni auf Initiative des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) in Kopenhagen war, bei einem Nachtreffen überzeugt.

Im Bauprojekt „Marina Gardens“ zwischen Hafenallee und Hafenpromenade rückt die Fertigstellung von Eigentumswohnungen und Stadthäusern näher. Foto: Arens-Dürr/IHK

„Ich muss sagen, nach diesem Abend sehe ich Offenbach in einem ganz anderen Licht“, fasst Nicole Dittmar von der SOKA-Bau (Sozialkassen der Bauwirtschaft) in Wiesbaden ihre Eindrücke zusammen. Sie hatte der Kopenhagen-Delegation angehört, die sich in der dänischen Metropole über innovative Projekte aus den Bereichen Stadtentwicklung und Mobilität informierte.

Dass auch Offenbach Inspirierendes bietet, zeigte Daniela Matha, Geschäftsführerin der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH, bei einem Rundgang durch den neu entwickelten Offenbacher Hafen: Die Hafentreppe, der Hafengarten, die Freiraumgestaltung und der Mix aus Wohnen und Gewerbe beeindruckten die Teilnehmer.

Es geht weiter

Nach dem Umzug der Hochschule für Gestaltung (HfG) wird demnächst studentisches Leben das Quartier bereichern. Aktuell gibt es Pläne für einen repräsentativen Hochpunkt im Viertel: Unweit des Hafenplatzes entsteht mit dem „Main Gate East“ ein 70 Meter hoher Büroturm. Das Hochhaus mit 20 Stockwerken wird nach den Plänen des Architekturbüros Meixner Schlüter Wendt gebaut, das auch das preisgekrönte Besucherzentrum des Wetterparks in Offenbach entworfen hat.

Stephan Haack arbeitet mit der HK Unternehmensgruppe schon im neuen Hauptsitz auf der Hafeninsel. Lukas Dudek, Günter Nessel und ihre 80 Mitarbeiter von der Markenagentur „taste!“ werden voraussichtlich Ende 2020 in das „Lofthaus Molenpark“ einziehen.

Die HK Unternehmensgruppe hat ihren neuen Hauptsitz auf der Hafeninsel bezogen. Foto: Arens-Dürr/IHK

Daniela Matha (2.v.r.) zeigte die Fortschritte im Hafenviertel und berichtete von weiteren Entwicklungsplänen. Foto: IHK