Natur- und Umweltschutz sind Teil der Unternehmensphilosophie

Nachhaltigkeit aus Tradition

Beim Sitzmöbelspezialisten Köhl in Rödermark ist Nachhaltigkeit ein gelebtes Konzept.

100 % erneuerbare Energien am Standort in Rödermark. Foto: Köhl GmbH

Klimaschutz, Ressourcenschonung, CO2-Reduktion – nicht erst seitdem das Thema in aller Munde ist, setzt die Sitzmöbelmanufaktur auf eine nachhaltige Produktion. Der mittelständische Hersteller qualitativ hochwertiger und ergonomischer Büro- und Konferenzstühle hat den ressourcenschonenden Umgang mit Natur und Umwelt schon seit der Gründung des Unternehmens fest im Blick. Und im Laufe der Zeit haben Umbau- und Renovierungsarbeiten einen äußerst nachhaltig wirtschaftenden Entwicklungs- und Fertigungsstandort im Rhein-Main-Gebiet entstehen lassen.

Die soziale Verantwortung ist seit Gründung im Jahr 1976 Teil der Unternehmensphilosophie und wurde mit zielgerichteten Investitionen unterstützt. Heute ist das Thema Nachhaltigkeit eine Managementposition innerhalb der Unternehmensführung und direkt an die Geschäftsleitung gekoppelt. Das spiegelt sich nicht nur in ressourcenschonenden, effizienten Produktionsprozessen und in der CO2-neutralen Energieversorgung des Betriebes wider. Nachhaltiges Wirtschaften offenbart sich bei Köhl vor allem auch in Modularität und Qualität der langlebigen Produkte.

Effiziente Prozesse und regionale Zulieferer

Fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, Fertigungsprozesse und Logistik immer wieder auf ihre ökologische Verträglichkeit hin zu überprüfen und mittels internationaler Zertifizierungsstandards größtmögliche Transparenz zu erzielen. Bei allen Entwicklungsprozessen und Investitionsentscheidungen haben Energieeinsparungen und die Vermeidung von umweltbelastenden Verfahren Priorität. So wird in der Produkt-Neuentwicklung von Anfang an darauf geachtet, wiederverwendbare Materialien und Holz aus nachhaltiger deutscher Forstwirtschaft zu nutzen.

Außerdem werden Zuliefer- und Logistikpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv darin unterstützt, ihre Umweltbilanz zu verbessern und das Recycling auszuweiten. Dabei bevorzugt man Regionalität und kurze Transportwege. Denn auch das trägt dazu bei, Energie zu sparen und aufwendige Verpackungen zu vermeiden.

Am Produktionsstandort in Rödermark setzt man mittlerweile zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien. Auf den Dächern des Verwaltungsgebäudes und der Produktionshallen sorgen Fotovoltaik-Module auf einer Fläche von insgesamt 3.700 Quadratmetern für über 182.000 kWh an Solarstrom pro Jahr. Das bedeutet im Vergleich zu konventionell erzeugter Energie eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 120 Tonnen im Jahr. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine hochmoderne Pelletheizung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, mit denen die wärmegedämmten Gebäude auf dem 14.800 Quadratmeter großen Firmenareal effizient und umweltschonend geheizt werden.

Qualität und Modularität sorgen für langlebige Produkte

Hochwertige Komponenten, ein modularer Aufbau und die langfristige Nachrüstbarkeit der Sitzmöbel machen diese zur äußerst nachhaltigen Investition. In der Produktion kommen ausschließlich schadstoffgeprüfte und umweltgerechte Materialien zum Einsatz. Diese können später wieder sortenrein den Rohstoffkreisläufen zugeführt werden. Dadurch sind Köhl-Sitzmöbel bis zu 99 Prozent recycelbar. Darüber hinaus sind die meisten Produkte mit Umweltsiegeln wie dem EU-Ecolabel oder dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet. Und auch die in Fertigung und Vertrieb anfallenden Abfälle können durch eine sortenreine Trennung zum größten Teil wiederverwendet werden.

Im Bereich Qualität und Umweltschutz unterzieht sich das Unternehmen jährlich einer externen Prüfung. Alle Aktivitäten im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement sind zertifiziert (ISO 9001 und 14001). Außerdem ist man mithilfe externer Berater permanent bestrebt, den CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. So wurden zum Beispiel in Kooperation mit der Umweltorganisation „plant-my-tree“ und lokalen Forstbetrieben im hessischen Odenwald 200 Bäume gepflanzt, um auch auf diese Weise einen Beitrag zu einer besseren CO2-Bilanz zu leisten.

www.koehl.com

Autorin:

Christiane Diekmann
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