Marke und Markenführung sind wichtige Wettbewerbsfaktoren

Die Eigenständigkeit und Differenzierbarkeit einer Marke ist mehr als nur Corporate Identity. Entscheidend ist die emotional aufgeladene Marke, die zu „a part of everyone‘s life“ wird, zu Deutsch – zum Leben jedes Menschen gehört.

Mehr denn je muss eine Marke mit dem Alltag und der Lebenswelt der Kunden verbunden werden und mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen.

Eine Markenstrategie umfasst das Finden einer Position, die Corporate Identity und den dazugehörigen klassischen Designprozess. Dieser beginnt im Allgemeinen mit einer Analyse des Status quo und reicht über Trendrecherche, Zielgruppendefinition und Marktbegleiter-Betrachtung bis zur Analyse des strategischen Marktes. Auf der Basis dieser Ergebnisse kann zum Beispiel in einem Workshop festgelegt werden, wie die Marke ausgerichtet werden soll.

Unternehmen mit einem starken Markenkern grenzen sich gegenüber Mitbewerbern deutlich ab und profilieren sich klarer. Ein starker Markenkern und eine klare Profilierung dienen auch oft einer Identifizierung und Motivation der Mitarbeiter im Unternehmen.

In Konzernen befassen sich ganze Abteilungen mit Markenentwicklung und -strategien. Aber ob Konzern, kleines oder mittelständisches Unternehmen – die Themen Marke und Markenführung sind wichtige Wettbewerbsfaktoren und nicht zu unterschätzen. Die Beispiele in dieser Ausgabe der Offenbacher Wirtschaft zeigen es.

Ulrike Wernig-Pohlenz,
Geschäftsführerin HDW Partner GmbH

Ulrike Wernig-Pohlenz ist Geschäftsführerin der HDW Partner GmbH in Offenbach und Vorsitzende des IHK-Expertenrats Design und Kreativwirtschaft. Foto: IHK