IHK-Initiative kommt an

Lokales Einkaufen lässt die Zentren erblühen

Beim „Heimat shoppen“ ging es im September darum, die Innenstädte und Ortskerne in der Region Offenbach zu bewerben und zu beleben.

„Heimat shoppen“ in Offenbach. Foto: Löwen-Apotheke

Im März hatte die IHK Offenbach am Main den lokalen Handel, die Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Diese Branchen leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und zur Identität der Städte und Gemeinden. Sie waren durch die Pandemie besonders beeinträchtigt. Die IHK Mittlerer Niederrhein hat „Heimat shoppen“ 2014 ins Leben gerufen. Bundesweit engagieren sich inzwischen über 30 IHKs mit mehr als 400 teilnehmenden Initiativen. In der Region fand die Aktion zum ersten Mal statt.

„Wir suchen Akteure, die in den Städten und Gemeinden die Aktion zum Leben erwecken. Ob mit einer Instagram-Challenge, einer Verlosung oder Malaktion – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir geben auch gerne Anregungen und profitieren von erfolgreichen Aktionen in anderen Regionen“, warb IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller.

Premiere gelungen

Wirtschaftsförderungen, Gewerbevereine und weitere Initiativen aus Langen, der Offenbacher Innenstadt, Offenbach-Bieber, Obertshausen, Rodgau und Seligenstadt nutzten die Gelegenheit, um ihre Angebote zu zeigen und besondere Einkaufserlebnisse zu ermöglichen. Die IHK stellte „Heimat shoppen“-Tüten und weiteres Marketingmaterial zur Verfügung.

„Das war eine runde Sache. An den Aktionstagen war die tolle Stimmung in der Stadt und unter den Gewerbetreibenden deutlich spürbar“, zog Renate Haller, Inhaberin eines Bioladens in Rodgau und Beisitzerin im Vorstand des dortigen Gewerbevereins, Bilanz. „Highlights waren unter anderem die Schaufenster-Modenschau des Textilhauses Spahn und die Deko mit bunten Schirmen in der Rodgau-Passage“, berichtet sie. Wirtschaftsförderin Tanja Frisch koordinierte die Aktionstage in Seligenstadt. Auch sie bewertet den Auftakt positiv: „Eine gelungene Premiere, die Lust auf mehr Genießen und Einkaufen vor Ort gemacht hat! Ich freue mich schon auf ‚Heimat shoppen‘ 2022.“

IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller stimmt ihr zu: „Die Aktion wurde als positiver Anknüpfungspunkt für ein gemeinschaftliches Engagement genutzt. Es gab Überraschendes und Spannendes in den Ortskernen und Innenstädten sowie den teilnehmenden Betrieben zu entdecken. Genauso ist ‚Heimat shoppen‘ gedacht, und ich bedanke mich herzlich bei allen, die es mit Leben gefüllt haben. Jetzt werden wir mit den Organisatoren vor Ort Resümee ziehen und für kommendes Jahr planen.“ 

Es geht weiter in den Zentren

Denn mit den Aktionstagen endet nicht die Notwendigkeit, zukunftsfähige Ideen für die Innenstädte in Stadt und Kreis Offenbach zu entwickeln. „Es ist sehr erfreulich, dass acht Kommunen aus dem Kreis Offenbach sowie die Stadt Offenbach Fördermittel aus dem Landesprogramm ‚Zukunft Innenstadt‘ erhalten. Wir freuen uns über so viel Engagement und Ideenreichtum in unserer Region. Unsere Innenstädte und Ortzentren haben angesichts der Herausforderungen nur dann eine positive Perspektive, wenn sich alle gemeinsam einsetzen und bereit sind, auch neue Wege zu gehen“, erklärt Schoder-Steinmüller.

www.ihkof.de/heimatshoppen

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Laura Becker
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