Kurz notiert

Grüne Städte

OFFENBACH. Mit dem „Masterplan Green City“ wollen Offenbach und Frankfurt dazu beitragen, die Luftschadstoffe im Ballungsraum dauerhaft zu senken. Beide Städte erhalten Mittel aus dem Fonds für nachhaltige Mobilität. Die Bundesregierung und die Automobilwirtschaft stellen darüber hinaus rund zwölf Millionen Euro für insgesamt 60 Kommunen bereit. Für Offenbach sieht der Plan unter anderem eine intelligente digitale Verkehrssteuerung vor. Der Lkw-Verkehr soll wirkungsvoller geführt, der Radverkehr mit neuen Radverkehrsanlagen weiter gefördert werden. Auch die Elektrifizierung des privaten und gewerblichen Autoverkehrs ist Teil des Plans. Nicht zuletzt umfasst er erneut die Forderung an den Rhein-Main-Verkehrsverbund, den Ticket-Preissprung zwischen Offenbach und Frankfurt zu senken.
www.offenbach.de

Nachhaltige Brauerei

SELIGENSTADT. Die Seligenstädter
Glaabsbräu setzt bei der Energieversorgung auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Dafür bezieht die Brauerei, die nach eigener Aussage zu den ältesten und zugleich modernsten in Deutschland gehört, vom neuen Jahr an zum ersten Mal Öko-Erdgas und weiterhin Ökostrom von der Energieversorgung Offenbach AG (EVO). „Regionalität statt Anonymität, persönliche Ansprechpartner und klimafreundliche Energie – das schätze ich an der EVO“, sagt Robert Glaab, der das Unternehmen in der neunten Generation leitet.
www.glaabsbraeu.de

Pflanzliche Verpackung

RODGAU. Der Verpackungshersteller Seufert bietet seinen Kunden schon seit 2016 das ressourcenschonende Verpackungsmaterial Bio-PET an. Es besteht zu 30 Prozent aus Zuckerrohr und wird zu Klarfaltboxen, transparenten Hüllen und Zuschnitten verarbeitet. Bio-PET habe die gleichen Eigenschaften wie Standard-PET. Auch preislich sei man nicht weit vom Standard entfernt, erklärt das Unternehmen dazu.
www.seufert.com

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