ANWR schließt 2020 besser ab als Vorjahr

In der Krise gewachsen

Die ANWR-Unternehmensgruppe in Mainhausen hat ihr Geschäftsvolumen 2020 ausgebaut. Coronabedingte Orderrückgänge gab es vor allem bei Schuhen und Lederwaren.

Das Zentralregulierungsgeschäft war für die ANWR-eigenen Verbundgruppen aus den Bereichen Schuhe, Sport und Lederwaren besonders durch die Belastungen der Pandemie und damit rückläufige Warenbestellungen gekennzeichnet. Während die Bereiche Schuhe mit minus 20 Prozent und Lederwaren mit minus 36 Prozent besonders hohe Rückgänge verzeichneten, wuchs der Bereich Sport um zwei Prozent. Ihn begünstigten Zugänge großer Fachhändler in Deutschland und in der Schweiz. Das abgerechnete Einkaufsvolumen für die eigenen Verbundgruppen ANWR, Garant, Rexor, Sport 2000, Goldkrone und der internationalen Verbände lag mit 2,6 Milliarden Euro rund zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Eine robuste Entwicklung zeigten die DZB Bank und die Aktivbank, die zur Gruppe gehören. Die Zentralregulierung für Handelskooperationen, die nicht zur ANWR-Unternehmensgruppe gehören, entwickelte sich 2020 positiv. Kooperationen unter anderem aus den Bereichen Baustoffe, Holz, Möbel, Kfz, Sanitär und Heizung, Spielzeug und Fahrrad waren weniger von Einschränkungen betroffen. Sie regulierten über die beiden Banken ein Einkaufsvolumen von 13,8 Milliarden Euro, ein Plus gegenüber dem angepassten Vorjahr von fünf Prozent. Die Aktivitäten im Bankenbereich werden durch DZB Payment, den bargeldlosen Zahlungsverkehr am POS und E-Commerce, mit 0,7 Milliarden Euro und das Factoring mit 0,7 Milliarden Euro abgerundet.

Das Geschäftsvolumen der gesamten Gruppe lag mit 17,8 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert.

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