Gute Zeit

Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Auswahl der Konferenzgebäude und der Hotels eine große Rolle. Aber auch in den Räumen, in den eine Tagung stattfindet, können Strom und Energie gespart werden.

Foto: istock/Gladiathor

Wer bei der Organisation einer Veranstaltung auf Nachhaltigkeit setzen möchte, sollte bei der Entscheidung für ein Konferenzgebäude auf den Energieverbrauch des Gebäudes achten. Je nach Alter der Bausubstanz, nach allgemeiner Beschaffenheit und technischer Ausstattung gibt es da große Unterschiede.

Bei der Orientierung und beim Fakten-Check hilft die EMAS-Registrierung. Unternehmen, die sich an EMAS beteiligen, verpflichten sich dazu, alle einschlägigen Umweltrechtsvorschriften zu erfüllen und einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Sie veröffentlichen eine Umwelterklärung und lassen sich von einem unabhängigen Umweltgutachter überprüfen. Auch die Viabono-Lizenz gibt Aufschluss. Sie wird an Hotels vergeben, die umwelt- und klimafreundlich sind. Auch während der Veranstaltung kann Energie gespart werden. Beispielsweise sollte möglichst Tageslicht genutzt werden, Räume sollten weder intensiv geheizt noch im Sommer gekühlt werden. Wer kann, nutzt Strom aus erneuerbaren Quellen und achtet bei dem Einsatz von technischen Geräten wie Laptops, Beamern und Druckern darauf, dass diese die Kriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ erfüllen. Kommen Gefrier- und Kühlgeräte sowie Geschirrspüler zum Einsatz, wählt man am besten Geräte mit der optimalen Energieeffizinez aus.

www.emas-register.de
www.viaboneo.de
www.blauer-engel.de