Auch die Anreise berücksichtigen

Gute Reise

Wer eine Konferenz oder größere Veranstaltung nachhaltig organisieren möchte, sollte sich im Vorfeld über eine emissionsreduzierte Anreise der Teilnehmer Gedanken machen.

Eine große Veranstaltung, zu der viele Teilnehmer anreisen, ist natürlich immer auch eine Belastung für die Umwelt. Darum steht die Frage an erster Stelle, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden muss oder ob die Teilnehmer auch zu einem virtuellen Treffen geladen werden können. Entscheidet man sich für eine Zusammenkunft an einem Ort, achtet man bei der Auswahl der Location darauf, dass diese gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Dabei muss der Veranstalter auch die Veranstaltungszeiten im Auge behalten, sodass den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs oder der Bahn möglich ist. Einen zusätzlichen Anreiz kann die Integration von Busfahrscheinen in die Eintrittstickets bieten. Bei kleineren Veranstaltungen ist es manchmal sinnvoll, eine veranstaltungsspezifische Informationplattform zu errichten, damit die Anreisenden Fahrgemeinschaften bilden können. Unter Umständen bietet sich auch ein Shuttleservice an um möglichst viele Gäste gemeinsam zu transportieren. Idealerweise kommen dann E-Fahrzeuge zum Einsatz. In den meisten Städten stehen mittlerweile auch E-Scooter zur Verfügung. Auch deren Nutzung kann in Erwägung gezogen werden.

Wenn Veranstaltungen CO2-neutral sein sollen, können die Organisatoren die nicht vermeidbaren verkehrsbedingten Klimagase berechnen lassen und einen Ausgleich schaffen, indem Treibhausgasemissionen an andere Stelle mittels qualitativ hochwertiger Klimaschutzprojekte gemindert werden.

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