Die Commerzbank berät und hilft beim Finanzieren

Gründen oder Übernehmen – es lohnt sich

Ob eine Firma neu gegründet oder eine bestehende übernommen werden soll, die Commerzbank bietet Unterstützung für beide Varianten.

Informationen, Tipps und Hilfestellungen gibt es unter anderem im Internet auf dem Commerzbank-Gründerportal, gleich ob es darum geht, eine Geschäftsidee zu entwickeln, einen Businessplan zu erstellen, Start, Wachstum oder Expansion zu finanzieren. Aber auch für persönliche Gespräche stehen Spezialisten bereit, beispielsweise im Beratungszentrum für Unternehmerkunden in Offenbach.

Zuerst die Kosten ermitteln

Eine solide Finanzierung gehört zu den zentralen Erfolgsfaktoren jeder Gründung. Bevor sie beantragt wird, müssen die Kosten ermittelt werden. „Hierfür sollte der Unternehmer im Vorfeld seinen Businessplan erstellen und mit zur Bank bringen“, rät Thorsten Schultz. Er ist Abteilungsdirektor der Commerzbank-Niederlassung Darmstadt und verantwortlich für Unternehmerkunden in Offenbach und Neu-Isenburg.

Der Businessplan beinhaltet sowohl die Darstellung des Geschäftsmodells als auch aller anfallenden Ausgaben, die bis zur kostendeckenden Arbeit des Unternehmens vorzufinanzieren sind. In die Aufstellung gehören die Kosten für die Gründung wie Mindestkapital und Anmeldegebühren, Investitionen in Büroausstattung, Maschinen und Marketing sowie Fixkosten wie Miete, Gehälter, Lebensunterhalt, Altersvorsorge und Versicherungen.

Eine Finanzierung kann aus verschiedenen Bausteinen bestehen, zum Beispiel aus Eigenkapital, öffentlichen Fördermitteln oder einem Bankkredit. Auch die Unterstützung durch Netzwerke – etwa durch die Business Angels – oder durch die Bürgschaftsbank Hessen kommt in Frage. Sind die Unterlagen vollständig einge-reicht, kann das Darlehen dem Unternehmer schon nach zwei Wochen zur Verfügung gestellt werden.

Option Übernahme

Die Übernahme eines bestehenden Betriebs ist eine gute Alternative, um Unternehmer zu werden. Allein in Hessen sind 38 Prozent der derzeitigen Inhaber 55 Jahre oder älter. In den kommenden drei Jahren stehen mehr als 11.000 hessische Familienunternehmen zur Übergabe an. „An Kaufinteressenten besteht kein Mangel. Allerdings haben 70 Prozent der potenziellen Nachfolger noch nicht das passende Unternehmen gefunden, so viele wie nie zuvor“, stellt der Commerzbank-Experte fest.

Nachfolgeportal erleichtert das Finden

Fast die Hälfte der Unternehmer ist laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schlecht auf die Übergabe vorbereitet und startet zu spät mit der Nachfolgeplanung. Dabei ist Zeit ein entscheidender Faktor, denn eine geordnete Unternehmensübergabe ist betriebswirtschaftlich und rechtlich komplex. Die Empfehlung lautet daher, mindestens drei, besser fünf Jahre vor der voraussichtlichen Übergabe mit der Nachfolgeplanung zu beginnen.

Bei der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage helfen die IHK oder die Bank. Die Commerzbank hat zu dem wichtigen Thema ein digitales Nachfolgeportal entwickelt. „Unsere Datenbank ist in der Lage, nach Eingabe der Postleitzahl innerhalb von Sekunden im gewünschten Umkreis die Unternehmer zu finden, die einen Nachfolger suchen und ihr Unternehmen verkaufen möchten“, sagt Schultz. Zu den Services des Portals gehört eine Online-Firmenwertermittlung. „Dafür muss der Unternehmer nur wenige Daten wie Branche, Region und Umsatz eingeben“, erläutert er.

Gründer brauchen kompetente Partner

Ein wesentlicher Vorteil des Portals sei die Kooperation der Commerzbank mit externen Partnern: „Wir arbeiten regional bereits eng mit Steuerkanzleien, Rechtsanwälten und Unternehmensberatern zusammen, die auf das Thema Nachfolge spezialisiert sind. Dieses Netzwerk bauen wir in den kommenden Monaten für ganz Deutschland weiter aus“, erklärt Schultz.

„Unsere Stärke liegt darin, für Mittelständler den Verkauf beziehungsweise die Übernahme eines Unternehmens zu strukturieren, zu finanzieren und ihnen für alle Belange beratend zur Seite zu stehen“, fasst er zusammen.


Partner bei Gründung und Übernahme

Die Commerzbank betreut an den Standorten Offenbach und Neu-Isenburg unter der Verantwortung von Thorsten Schultz insgesamt über 10.000 Freiberufler und Unternehmer bis zu einem Umsatz von 15 Millionen Euro – geschäftlich wie privat.

Mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 15 Millionen Euro werden in dieser Region von der Commerzbank Mittelstandsbank unter Leitung von Guido Groß betreut. Er ist Mitglied im IHK-Expertenrat Finanzdienstleistungen.

Kontakt:

Thorsten Schultz
Telefon (069) 82001 269
thorsten.schultz1@commerzbank.com

Kontakt:

Guido Groß
Telefon (06151) 106 300
guido.gross@commerzbank.com