Neues Gewerbegebiet in Rodgau

Grün wird „Die lichte Haide“

In Weiskirchen-West entsteht das neue, rund sieben Hektar große Gewerbegebiet „Die lichte Haide“. Dort finden insbesondere innovativ und ökologisch ausgerichtete, mittelständische Projektträger sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten – und zwar unmittelbar an der Autobahn A 3.

Mit hohem Anspruch an Ökologie und Nachhaltigkeit entsteht in Weiskirchen-West ein neues Gewerbegebiet. / Foto: Stadt Rodgau

Rodgau hat die Hessische Landgesellschaft (HLG) beauftragt, die Gewerbegrundstücke zu erschließen und zu vermarkten. Im Dialog mit der Stadt wählt die HLG die Projektträger aus. Sie begleitet die Investoren sowohl auf dem Weg zum Kaufvertrag als auch bei baurechtlichen Fragen.

Vermarktungsaktivitäten gab es schon vor den ersten Erschließungsarbeiten. Seit diese Mitte 2020 fertiggestellt wurden, haben die Verkaufsgespräche und -verhandlungen trotz der Corona-Pandemie deutlich Fahrt aufgenommen. Inzwischen wurden einige Investoren mit ansprechenden Bebauungskonzepten für das Gebiet gewonnen. Weitere Käuferkandidaten stehen unmittelbar vor dem Notartermin oder befinden sich in intensiven Vorgesprächen mit der HLG und der Stadt Rodgau.

„Rodgauer Mischung“

Investitionsflächen von 1.000 bis 12.000 Quadratmeter werden angeboten. Vor allem an den kleineren Flächen in einer Größenordnung von 1.000 bis 3.000 Quadratmeter zeigen die Investoren großes Interesse. Die Nachfrage für das Gebiet speist sich insbesondere aus einem Radius von 25 km rund um die Stadt Rodgau. „Branchenbezogen spiegeln die anfragenden Betriebe die klassische ‚Rodgauer Mischung‘ aus Handwerksbetrieben, unternehmensnahen Dienstleistern, technischen Großhändlern, Onlinehändlern, Ingenieurbüros sowie Messe- und Eventdienstleistern wider, worüber wir sehr froh sind“, sagt Wirtschaftsförderer Bernhard Schanze und erklärt: „Denn genau diese Branchen passen gut in unsere vorhandene Unternehmensstruktur hinein, sind innovativ und arbeitsplatzintensiv.“

Einige Anfragen können aus baurechtlichen Gründen aber leider nicht zum Zuge kommen. Dies gilt insbesondere für den großflächigen Einzelhandel sowie für Logistikunternehmen. Überhaupt sind die Vorgaben des gültigen Bebauungsplans für viele Investoren sehr anspruchsvoll: So gehört die extensive Dachbegrünung genauso zum „Pflichtprogramm“ für die Bauherren wie Fassadenbegrünung und hohe Anforderungen an die Bereitstellung von ausreichendem Parkraum für Mitarbeiter und Kunden auf dem jeweiligen Firmengelände. Dadurch wird aber auch gewährleistet, dass eine entsprechende städtebauliche und werthaltige Präsentation im Gebiet zum Tragen kommt. Von der wiederum sollen alle künftig angesiedelten Unternehmen profitieren.

„Die lichte Haide“ liegt unmittelbar an der Autobahn A 3. / Foto: Stadt Rodgau

Spannend und anspruchsvoll

Projektleiter und Ansprechpartner der HLG für Weiskirchen-West ist Maximilian Schneider. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt führt er die Erstkontaktgespräche mit den Investorenkandidaten und wickelt die Vertragsverhandlungen bis zum Abschluss der Kaufverträge ab. „Weiskirchen-West ist für uns als HLG ein wirklich spannendes Projekt, weil jedes gewerbliche Bauvorhaben zutiefst individuell ist und trotzdem immer wieder in das Raster eines Bebauungsplans hineinmodelliert werden muss“, sagt er. „Dies ist für einige Investoren sicher eine hohe Hürde, die aber das Planungsziel der Stadt Rodgau unterstützt, ein attraktives und nachhaltiges Gewerbegebiet in bester Standortlage zu schaffen.“

Beim Thema Verkaufspreis jedenfalls gibt es keine Verhandlungsspielräume. „Die mit der Stadt vereinbarten 170 Euro pro Quadratmeter spiegeln die Ankaufs-, Erschließungs- und Planungskosten, für die die HLG in Vorleistung getreten ist, exakt wider und orientieren sich am Bodenrichtwert“, erklärt Schneider.

Kontakte

Maximilian Schneider
Telefon: 06105-4099-447
maximilian.schneider@hlg.org
www.hlg.org

Bernhard Schanze
Telefon 06106-693-1200
wirtschaft@rodgau.de
www.rodgau.de