Heberer jetzt in vielen Rewe-Märkten

Frühstücks- und Snack-Kultur sind gut fürs Geschäft

Im vergangenen Jahr bescherten die Bestandsfilialen der Wiener Feinbäckerei Heberer erfreuliche Zahlen. 2020 will das Unternehmen vor allem mit neuen Standorten Wachstumssteigerungen erzielen.

Zusammen mit seiner Nichte Sandra Heberer berichtete Alexander Heberer in der neu eröffneten Filiale im Frankfurter Osthafenquartier von den Entwicklungen und Plänen des Unternehmens. Foto: Heberer

In den Rewe-Märkten auf der Hafeninsel, in der Löwenstraße und in der Christian-Pleß-Straße in Offenbach sind in die früheren Glockenbrot-Standorte Heberer-Filialen eingezogen. Insgesamt zwölf Übernahmen dieser Art gab es in der Region. „Wir haben größere Standorte in Frankfurt und Offenbach ausgewählt, darunter im ‚The Squaire‘ am Flughafen, am Riedberg und im Europaviertel. Es waren genau die Plätze dabei, die uns noch gefehlt haben“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Alexander Heberer. Jede Filiale sei aufwendig und mit Blick auf die jeweiligen Gegebenheiten neu gestaltet worden. „Wir wollen Qualität und Bequemlichkeit anbieten“, erklärt er.

„Der reine Backwarenmarkt stagniert. Deshalb haben wir unser Konzept und unsere Sortimentsstrategie weiterentwickelt“, sagt Sandra Heberer. Die Prokuristin gehört zur fünften Generation des Familienunternehmens und verantwortet unter anderem das Marketing. In den Ballungsräumen gebe es immer mehr Menschen, die außer Haus essen. Mit dem Fokus aufs Frühstück, das es bei Heberer rund um die Uhr gibt, wurde die Auswahl an frisch im Laden gebackenen Brötchen und Snacks – herzhaft wie süß – erweitert und das Kaffeekonzept ausgebaut.

Das Geschäftsmodell der Wiener Feinbäckerei Heberer besteht aus den eigenen Filialen, betrieben mit Kommissionären, dem Franchise-Geschäft an Verkehrsknotenpunkten sowie dem Großkundengeschäft mit Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der Belieferung anderer Bäcker. Hinzu kommt ein Master-Franchise-Vertrag mit SSP Deutschland – dem nach eigenen Angaben führenden Dienstleister in der Verkehrsgastronomie in Deutschland – mit dem aktuell 31 Standorte unter der Heberer-Flagge betrieben werden. Heberer hat 220 Filialen in den Kernregionen Rhein-Main, Berlin und Thüringen sowie an Hochfrequenzstandorten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Produziert wird in Mühlheim am Main, Weimar und Zeesen (bei Berlin).

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