Ausbildung und Prüfung in der Pandemie

Erschwerter Start ins Berufsleben

Im Januar hat Leonie Schulmann ihre Ausbildung zur Industriekauffrau vor der IHK Offenbach am Main mit sehr gutem Prüfungserfolg abgeschlossen. Wegen Corona waren die Bedingungen speziell.

Maske muss sein: Unternehmer Georg Picard gratulierte Leonie Schulmann zu ihrem guten Prüfungsergebnis. / Foto: Picard

Schon bei der schriftlichen Abschlussprüfung im November galten strenge Hygienebestimmungen. „Es war eine zusätzliche Belastung“, berichtet die frischgebackene Industriekauffrau. „Während der Prüfung standen Masketragen und regelmäßiges Lüften auf dem Plan. Zum Glück waren alle warm genug angezogen. Außerdem waren wir so auf die Aufgaben konzentriert, dass wir gar nicht ans Frieren gedacht haben.“ Manchmal sei ihre Brille angelaufen und sie hätte die Maske am liebsten abgenommen. „An diesem Punkt war es wichtig, kurz etwas zu trinken und durchzuatmen. Danach ging es auch wieder besser“, berichtet sie.

Auch als sie bei der mündlichen Prüfung ihre Präsentation hielt, galt Maskenpflicht. Das habe Mimik und Atmung eingeschränkt. Jetzt sei sie erleichtert, alles gut überstanden zu haben.

Schulmann ist bei Picard Lederwaren ausgebildet worden. Dank ihres Engagements und ihrer guten schulischen Vorbildung konnte sie die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen. Sie ließ sich zur IHK-Ausbildungsbotschafterin qualifizieren, um in Abschlussklassen der Schulen in Stadt und Kreis von ihrem Berufsweg und den damit verbundenen Karriereperspektiven zu berichten. „Da sich Frau Schulmann von Anfang an hervorragend bei uns eingebracht hat, war für uns klar, dass wir ihr eine Weiterbeschäftigung anbieten. Sie gehört ohnehin längst zur Picard-Familie, die nach einem schweren Jahr 2020 nun positiv in die Zukunft blickt“, sagt Geschäftsführer Georg Picard.

www.picard-lederwaren.de