Bürgschaftsbank Hessen besichert Vorhaben hessischer Unternehmen

Ein wertvolles Gütesiegel

Damit die guten Ideen hessischer Unternehmen nicht an der Finanzierung scheitern, gibt es die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H). Sie ersetzt fehlende Sicherheiten, die bei Finanzierungen mit der Hausbank meist erforderlich sind.

Mit Unterstützung der Bürgschaftsbank finden Unternehmen leichter eine finanzierende Bank. Foto: Fotolia Lev Dolgachov

Die „klassische Bürgschaft“ wird über die Hausbank abgewickelt, die auch den Antrag stellt. Hierbei können maximal 1,25 Millionen Euro Kreditvolumen bis zu 80 Prozent besichert werden. Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ (BoB) hingegen ist der Weg ein anderer. Hier stellen Gründer oder Unternehmensnachfolger, aber auch bestehende Unternehmen erst einen Antrag bei der Bürgschaftsbank. Im Anschluss an die Zusage suchen sie sich die finanzierende Bank.

Die Erfahrung zeigt, dass das Finden einer finanzierenden Bank oder Sparkasse so leichter fällt. Schließlich hat das Unternehmen eine erstklassige Sicherheit zu bieten. Bei BoB kann ein Kapitalbedarf von Gründern und jungen Unternehmen bis zu 450.000 Euro, bei Nachfolgern und bestehenden Unternehmen bis 650.000 Euro jeweils bis maximal 80 Prozent besichert werden.

Im vergangenen Jahr wurden in Hessen auf diese Weise 198 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglicht. Das entspricht einem Wachstum von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür vergab die BB-H 2018 insgesamt 236 Bürgschaften und Garantien mit einem Volumen von 69 Millionen Euro. Damit besicherte sie Kredite von 93 Millionen Euro für hessische Unternehmen. Zusammen mit den eigenen Mitteln der Unternehmen und sonstigen Finanzierungsquellen ergibt sich die Investitionssumme von 198 Millionen Euro. Für den hessischen Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass durch die BB-H im vergangenen Jahr 3.261 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen werden konnten.

Das durchschnittliche Volumen einer Bürgschaft oder Garantie steigt seit Jahren und liegt derzeit bei rund 294.000 Euro. Dabei blieb die Zahl der verbürgten Fälle im Jahresvergleich unverändert. Gewachsen ist der Anteil der Gründungen, zu denen auch die Nachfolgen gehören. Ihre Anzahl lag 2018 bei 112, ihr Bürgschafts- und Garantievolumen stieg auf 33 Millionen Euro und auch das Kreditvolumen stieg auf 44 Millionen Euro. Die dadurch ermöglichten Investitionen und Betriebsmittel bei Gründungen stiegen auf 85 Millionen Euro.

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Marc Blaesing
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