EVO berichtet zum vergangenen Geschäftsjahr und zu Plänen

Effektivität erhöht, Kosten gesenkt

Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) berichtet von einem erfreulichen Geschäftsverlauf und baut eine Anlage für 80.000 Tonnen Klärschlamm.

Die EVO setzt die Modernisierung ihres Müllheizkraftwerks fort. Nachdem eine neue Rauchgasreinigung und eine hocheffiziente Turbine installiert wurden, baut das Unternehmen ab April 2019 eine Anlage zur thermochemischen Behandlung von Klärschlämmen. Dort sollen 80.000 Tonnen Rohklärschlämme im Jahr angenommen und nach einem Trocknungsprozess verbrannt werden.

Mit dem Geschäftsverlauf zwischen Oktober 2017 und September 2018 zeigt sich der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Meier mehr als zufrieden. „Wir konnten unsere Kosten kräftig senken und einen höheren Gewinn erzielen.“ Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen in der EVO-Gruppe (EBIT) ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Millionen Euro auf 27,5 Millionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von rund 22 Prozent. Der Jahresüberschuss der AG ist nahezu unverändert und beläuft sich abermals auf 11,2 Millionen Euro.

Die Bilanzsumme der EVO-Gruppe ist leicht auf 556 Millionen Euro gestiegen. Die Umsatzerlöse bezifferte der EVO-Manager auf 366,5 Millionen Euro (Vorjahr: 374,1 Millionen Euro). Die Zahl der EVO-Beschäftigten ist mit 791 zum Stichtag 30. September 2018 leicht gesunken. Die Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2018 eine unveränderte Dividende von 61 Cent je Aktie.

www.evo-ag.de