Zugriff auf Kartendaten verhindern

Digitalisierter Taschendiebstahl

Ob Personalausweis, Kreditkarte oder Pass: In vielen Karten, die wir bei uns tragen, stecken sogenannte RFID-Chips. Auf ihnen sind Daten gespeichert, die zum Beispiel kontaktloses Bezahlen ermöglichen oder Türen öffnen. Dazu werden sie mit Hilfe von Radiowellen ausgelesen. Datendiebe kennen und missbrauchen diese technische Möglichkeit.

Ein kleiner, effektiver Schutzschild verhindert, dass Karten ausgelesen werden. Foto: Heinz

Alles, was sie für den Datenklau – auch Skimming genannt – brauchen, ist ein Auslesegerät oder ein mit entsprechender Software ausgestattetes Smartphone. Sie halten es einige Sekunden an den RFID-Chip. Schon erscheinen die ausgelesenen Informationen auf dem Display und können vom Dieb zum Beispiel für Einkäufe im Internet verwendet werden. Da es unterschiedliche Chips und Technologien gibt, funktioniert das glücklicherweise nicht immer, aber doch zu oft.

Auslesen verhindern

Ein einfacher und günstiger Schutz ist eine RFID-Blocker-Karte. „Man steckt sie einfach zwischen die Karten ins Portemonnaie und die Daten sind sicher. Die RFID-Blocker-Karte zieht Energie von den Scannern und baut selbstständig ein elektronisches Feld auf, das gängige Karten unsichtbar macht“, erklärt Thomas Heinz, Geschäftsführer einer Werbemittelagentur in Rödermark. Es ist überzeugt von Werbemitteln mit Mehrwert und hat deshalb zum Beispiel auch abgeschirmte Geldbörsen und Brustbeutel in sein Portfolio aufgenommen.

www.heinz-werbemittel.de