Aus dem Design to Business Netzwerk

Digitale Prozesse für ein einheitliches Unternehmensdesign

Ein individuelles Corporate Design macht Unternehmen und Marken erkennbar und ist entscheidend für den Erfolg. Durchdachte digitale Werkzeuge und Prozesse helfen, es konsequent und komfortabel anzuwenden.

Norbert Gilles (l.) ist Experte für „User Centered Processes“ (nutzerzentrierte Prozesse) und Mitglied im Design to Business Netzwerk. Foto: Sandra Junker

„Die Digitalisierung ermöglicht zentrale, nutzerfreundliche Lösungen wie den ‚Design Hub‘ unseres Kunden Dormakaba“, berichtet Norbert Gilles, Geschäftsführer der Wiesbadener Agentur für digitale Kommunikation Giinco und Mitglied im Design to Business Netzwerk der IHK Offenbach am Main.

Die Dormakaba Gruppe ist auf Zutritts- und Sicherheitslösungen für Gebäude und Räume spezialisiert, wie sie in Hotels, Läden, Sportstätten, Flughäfen, Krankenhäusern, zu Hause oder im Büro benötigt werden. Sie hat über 16.000 Mitarbeiter in mehr als 130 Ländern. Die Herausforderung lautete, eine weltweit einheitliche Designsprache zu etablieren, die sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch externe Kooperationspartner konsequent nutzen.

Im ersten Arbeitspaket zum Digitalisierungsprozess ging es um hunderte von Icons in Broschüren, auf Verpackungen oder in Computerprogrammen des Unternehmens. Die Piktogramme werden online, auf Verpackungen und in Broschüren verwendet. Sie kennzeichnen zum Beispiel Produkteigenschaften. Im Unternehmen kursierten unterschiedliche Icon-Listen. Giinco entwickelte die Online-Plattform „Icon Library“. Sie stellte erstmals sämtliche Icons allen Beteiligten einheitlich zur Verfügung. Für das Konzept und die am Nutzer orientierte Umsetzung wurde die Agentur im internationalen Architektur- und Designwettbewerb „Iconic Award 2017“ in der Kategorie „communication“ ausgezeichnet.

…. alle Inhalte aus dem Corporate Design für Dokumente, Produkte, Verpackungen und digitale Anwendungen

Die Dormakaba-Mitarbeiter nutzten die Plattform intensiv und regten an, dort weitere Inhalte zur Verfügung zu stellen. Aus der „Icon Library“ entstand ein „Design Hub“, der wie ein Baukasten alle Inhalte aus dem Corporate Design für Dokumente, Produkte, Verpackungen und digitale Anwendungen zugänglich macht und eine einheitliche Nutzung sicherstellt. Als Plattform regt er den Austausch zwischen den weltweit agierenden Teams an, indem er Beispiele von digitalen Anwendungen zeigt und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Fragt sich heute zum Beispiel ein Dormakaba-Mitarbeiter in China, wie er die Menüführung einer neuen Mobile App gestalten soll, orientiert er sich im „Design Hub“.

Die Vorteile liegen für Bernhard Heitz, Leiter des Produktdesigns bei Dormakaba, auf der Hand: „Definierte Formen, Farben und Oberflächen sowie ein einheitliches Erscheinungsbild und Produkterlebnis, die weltweit allen Mitarbeitern online zur Verfügung stehen, machen vieles effizienter und zahlen voll in unsere ‚One Brand Strategy ‘ein.“

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Norbert Gilles
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