Neuartige Objektsicherung von Protection One

Dialog mit dem Einbrecher wirkt Wunder

Die Fernüberwachung des Unternehmens Protection One aus Rodgau versteht sich als Alternative zu Alarmanlagen und Wachdiensten. Mit direkter Ansprache schlägt sie die Täter in die Flucht.

Die direkte Ansprache erschreckt den Einbrecher so, dass er seinen Beutezug abbricht. Foto: Protection One.

Die jüngst veröffentlichte polizeiliche Kriminalstatistik 2015 bestätigt den bundesweiten Trend der letzten Jahre: Die Zahl der Einbrüche in Gewerbeimmobilien und Privathäusern steigt kontinuierlich an, während sich die Aufklärungs- und Verurteilungsquoten auf extrem niedrigem Niveau bewegen. Entsprechend groß ist der Bedarf an effektiven Sicherheitsmaßnahmen. Mit der Fernüberwachung bietet Protection One ein neuartiges Konzept gegen Einbruchdiebstahl und Vandalismus.

Jens Rander, Niederlassungsleiter des Unternehmens, weiß: „Hinein kommen Einbruch-Profis erfahrungsgemäß immer, denn mit der fortschreitenden Entwicklung von Sicherheitstechnik lernen auch Diebesbanden kontinuierlich dazu. Dabei ist es nahezu gleichgültig, ob das Zielobjekt mit Alarmanlage, Sicherheitsschlössern oder Kameras ausgestattet ist.“ Der Schaden, der dem Unternehmen dabei entstehen kann, sei immens: Neben dem Verlust der Ware, Einbruch- und Vandalismusschäden können die Betriebsabläufe empfindlich gestört werden, Kunden das Vertrauen verlieren und langfristige Imageschäden die Folge sein.

Reaktionszeit entscheidet

Wenn ein klassisches Überwachungssystem Alarm auslöst, haben Langfinger immer noch mindestens zehn bis fünfzehn Minuten Zeit, bis der benachrichtigte Wachdienst oder die Polizei nach dem Rechten schaut. Das Konzept von Protection One setzt auf eine schnellere Reaktions- oder Zugriffszeit. Die 24-Stunden-Live-Fernüberwachung zielt damit auf den wundesten Punkt bei Langfingern ab: Dreh- und Angelpunkt ist das Schaffen und Ausnutzen eines wirkungsvollen Schreckmoments durch eine direkte Ansprache der Täter. „Das führt in 96 Prozent aller Fälle zum unverzüglichen Abbruch des Beutezugs. In Deutschland sind auch immer mehr Versicherer von unserer effektiven Alternative zu klassischen Sicherheitskonzepten überzeugt. Sie wissen den Zeitvorsprung zu schätzen, den wir mit der Live-Fernüberwachung erzielen und mit dem wir die sogenannte Beutesammelzeit maßgeblich verringern können“, ergänzt Rander. Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) habe die Einbruchdokumentationen des Unternehmens aus den Jahren 2014 bis einschließlich 2015 geprüft und die Erfolgsquote von 96 Prozent für das Konzept bestätigt. „Unsere Kunden müssen die zur Überwachung notwendige technische Ausstattung übrigens nicht finanzieren. Gezahlt wird lediglich eine monatliche Service-Pauschale, die sich nach Objektgröße und Überwachungsumfang richtet“, sagt der Unternehmensvertreter.

Falschalarme vermeiden

Durch die akustische Überprüfung eines Objekts in Kombination mit der sogenannten Live-Täteransprache könnten oft auch Fehleinsätze der Polizei vermieden werden. Dank Ausbildung, Erfahrung und moderner Sicherheits-
technologie seien die Protection-One-Mitarbeiter zu einer relativ eindeutigen Unterscheidung zwischen Einbruchgeräuschen und sonstigen Alarm auslösenden Faktoren im Inneren eines Gebäudes befähigt. In Außenbereichen kläre die Serviceleitstelle mit Hilfe von hochempfindlichen Kameras auch nachts oder bei Dämmerung beispielsweise schnell, ob Wildtiere oder Menschen die Aufmerksamkeit geweckt haben.

Langfinger ausgebremst

„Im Kfz-Bereich haben Diebesbanden immer häufiger statt kompletter Fahrzeuge bestimmte Einzelteile im Visier. Auch wenn Langfinger es auf Navigationssysteme, Alufelgen-Reifen, beheizbare Außenspiegel oder Stoßstangen abgesehen haben, kann schnell ein Schaden im fünfstelligen Bereich liegen“, erklärt Rander und berichtet vom Einbruch bei einem Kunden: „Im November 2015 haben Eindringlinge auf dem Ausstellungsgelände des Autohauses Scherer und Rossel in Wiesbaden versucht, Autoreifen von einem Porsche zu stehlen. Der Diebstahl konnte – wie alle ähnlichen Vorfälle bei dem Autohaus in den letzten vier Jahren – dank direkter Täteransprache vereitelt werden. Das Videomaterial hat Protection One der Polizei als Fahndungsunterstützung zur Verfügung gestellt.“

Weitere Informationen unter 
www.protectionone.de.

Autor:

Marc Lichtenthäler
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