Händler und Kunden sollen es leicht haben

Bezahloptionen für Onlineshops clever nutzen

Die Corona-Pandemie beschleunigt den Strukturwandel im Einzelhandel. In Deutschland wird mehr denn je online gekauft. Die meisten Verbraucher, insbesondere die jüngeren, werden dieses Konsumverhalten beibehalten. Die Händler müssen ihren Fokus auf den E-Commerce richten und den Bezahlvorgang bequem und sicher gestalten.

Es gibt viele Möglichkeiten, im Internet zu bezahlen, und es kommen immer wieder neue dazu. Betreiber von Onlineshops müssen auswählen, welche für sie und ihre Kunden am besten geeignet sind. / Foto: rvlsoft – stock.adobe.com

Für viele Geschäftsleute bedeutet „digital werden“ vor allem, die ersten Schritte online zu gehen. Das ist leicht gesagt. Aber mit der Entscheidung für einen Onlineshop stellen sich einige Fragen. Denn um Kunden zu erreichen, müssen Händler ihr Internetangebot genau auf deren Bedürfnisse ausrichten und das Einkaufserlebnis perfektionieren. Für die Auswahl eines passenden Shopsystems gibt es wunderbare Leitfäden mit Checklisten und Ratschlägen. Seltener sind Informationen dazu, wie der Bezahlvorgang umsatzsteigernd gestaltet werden kann.

Rechnung, Paypal, EC-Karte/Lastschrift, Sofortüberweisung, Vorkasse, Kreditkarte, Amazonpay oder Googlepay – das sind die gängigen Bezahlvarianten deutscher Kunden, nach Beliebtheit sortiert. Wie findet man sich bloß als Einsteiger im Dschungel der Möglichkeiten zurecht? Wie verhindert man Fehlentscheidungen und vor allem – wie investiert man zukunftssicher? Wie hoch sind die Gebühren? Was ist mit Betrugsabsichten? Wann bekommt der Händler von wem sein Geld? Mit wem muss er überhaupt einen Vertrag abschließen? Gilt es, Richtlinien zu beachten? Und nicht zuletzt: Was kostet das alles?

Hilfe vom Profi

Hier kommt ein Zahlungsdienstleister ins Spiel: ein sogenannter Payment Service Provider (PSP). Ohne PSP müssten Händler für jede Zahlungsart einen eigenen Vertrag mit dem entsprechenden Anbieter abschließen und anschließend die technische Integration in ihren Shop stemmen. Allein die Vorstellung, diesen Aufwand betreiben zu müssen, hält viele Händler davon ab, es zu versuchen. Der PSP ist also ein echter Partner. Er verfügt bereits über Verträge mit der ganzen Bandbreite von Zahlungsverfahren-Anbietern und auch über die entsprechenden Schnittstellen für die meisten Shopsysteme.

Partner finden

Ein PSP sollte einen individuellen Service bieten und passgenaue Produkte empfehlen. Ganz wichtig und leider nicht selbstverständlich ist auch, dass er rund um die Uhr erreichbar ist. Auch sollte der Partner zum eigenen Profil passen: Wer internationale Konzerne bedient, muss einen zumindest europaweit agierenden PSP haben. Mittelständler oder Betreiber kleinerer Shops wissen aus Erfahrung, wie wertvoll ein persönlicher Ansprechpartner ist.
Es lohnt sich, danach zu fragen, ob nicht nur die gängigen Zahlmethoden angeboten werden, sondern auch auf zukünftige High-Definition-Technologieplattformen, mobile und moderne Zahlarten wie Applepay und Googlepay gesetzt wird, damit die gefundene Lösung mit den Anforderungen wachsen kann.

Checkliste für die PSP-Wahl

  • Abwicklung aller Bezahloptionen aus einer Hand
  • Sichere Abwicklungsverfahren: SSL-Verschlüsselung, 3D-Secure, PCI DSS
  • Individuelle Tarifmodelle, genau auf den Kunden zugeschnitten
  • Unterstützung aller gängigen Shopsysteme
  • Individuelle Anbindungen mit geringem Integrationsaufwand
  • Einfache, übersichtliche Oberfläche für telefonische und schriftliche Kundenbestellungen
  • Buchhaltungsfreundliche Reports
  • 24/7-Erreichbarkeit

Autor

Haldun Dagistan
im Auftrag der AMYS IT-Solutions GmbH
www.amys-it.com