Ausbildungsbetriebe für herausragendes Engagement geehrt

1.406 neue Ausbildungsverträge registriert

Am 7. Februar 2019 ehrte IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner zwölf Unternehmen, die stellvertretend für 664 Ausbildungsbetriebe in Stadt und Kreis Offenbach in die IHK gekommen waren, für ihr herausragendes Engagement.

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner (5.v.r.) überreichte den anwesenden Unternehmensvertretern die Ausbildungsurkunden. Foto: Linke/IHK

Zufrieden präsentierte Weinbrenner die aktuellen Ausbildungszahlen: „Wir haben 1.406 neue Ausbildungsverträge registriert. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden uns 2.200 Ausbildungsstellen gemeldet. Wir haben damit um 5,9 Prozent zugelegt.“

In der IHK bedankte er sich stellvertretend für alle Ausbildungsbetriebe bei den zwölf anwesenden Betrieben:

  • Andreas GmbH, Dietzenbach
  • BippesBrandão GmbH, Offenbach
  • CWS-boco Deutschland GmbH, Dreieich
  • Feintool System Parts Obertshausen GmbH, Obertshausen
  • Fujitsu Electronics Europe GmbH, Langen
  • Haberstroh Baubedarf GmbH, Rödermark
  • Jügesheimer Sport- und Kulturverein 1888, Rodgau
  • Lofty Zweitfrisuren GmbH, Rodgau
  • Main Mobil Offenbach GmbH, Offenbach
  • Pan Dacom Direkt GmbH, Dreieich
  • Roland Remy Software-Entwicklung und Beratung, Offenbach
  • Sinope GmbH, Offenbach

Trotz der IHK-Lehrstellenbörsen und der IHK-Ausbildungsmesse konnten allerdings 155 der in Stadt und Kreis Offenbach 2018 angebotenen Lehrstellen nicht besetzt werden, während 70 Bewerber unversorgt blieben (plus 7,7 Prozent). Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze erhöhte sich um 89 Prozent, so dass die qualifizierte Besetzung der Ausbildungsangebote immer mehr zu einer großen Herausforderung wird.

„Am 20. und 21. September 2019 findet wieder die IHK-Ausbildungsmesse ‚gOFfit‘ statt“, kündigte Weinbrenner an. Wegen der großen Nachfrage und der von 80 auf 100 gestiegenen Ausstellerzahl wurde erstmals die Messe Offenbach statt der Stadthalle als Veranstaltungsort gewählt.

Damit Jugendliche sich noch besser und frühzeitiger beruflich orientieren, setzt die IHK auf die Initiative „IHK-Ausbildungsbotschafter“. „Junge Auszubildende wurden zu Ausbildungsbotschaftern geschult. Sie werben in den Schulen für die jeweiligen Ausbildungsberufe. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass sich die Schüler aus erster Hand über die Ausbildungsberufe informieren können“, erklärte der IHK-Hauptgeschäftsführer.

An die Mitgliedsunternehmen appellierte er, ehrenamtliche Prüfer für die Ausbildungsberufe zu stellen: „Die duale Berufsausbildung lebt von den bundeseinheitlichen Prüfungen, die von ehrenamtlichen Prüfern abgenommen werden. Wir sind auf die Expertise aus der Praxis angewiesen. Nur so garantieren wir die hohe Qualität.“