Rhein-Main-Gebiet bei Chinesen heiß begehrt

Heimische Immobilienunternehmen verzeichnen seit einiger Zeit eine stark steigende Nachfrage von Kaufinteressenten aus China. Das Rhein-Main-Gebiet gehört dabei neben Berlin zu den attraktivsten Lagen für Investoren aus dem Reich der Mitte. So hat sich etwa in Frankfurt die Zahl der an Chinesen verkauften Wohnungen von 2015 auf 2016 von 500 auf 1.000 verdoppelt, wie ein Sprecher des Beratungsunternehmens JLL der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte. Gefragt sind hauptsächlich hochwertige Neubauten mit Quadratmeterpreisen um die 9.000 Euro. Bei älteren Häusern und Wohnungen ziehen allenfalls top renovierte Gebäude. Ein Großteil der von Chinesen erworbenen Immobilien dient der Geldanlage, wird also in aller Regel vermietet. Auch eine spätere Selbstnutzung, etwa durch ein in Deutschland studierendes Kind, ist ein häufiges Kaufmotiv.

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