Verstehen, lernen, eine Sprache sprechen

Orientierung im Fachsprachen-Dschungel

L-Pub steht für Lern-Publikationen und ist ein sprachtechnologisches Start-up in der Offenbacher Innenstadt. Es unterstützt Firmen mit einer aktualisierbaren, online zugänglichen Terminologie-Datenbank, ihre eigene Terminologie systematisch zu pflegen.

Die „Termbase“ von L-Pub macht Fachbegriffe leicht auffindbar und verbindet sie mit Definitionen, Übersetzungen oder Beispielsätzen. Foto: L-Pub

Die wichtigsten Ziele: Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter sollen sich im Dschungel der Fachbegriffe einfach zurechtfinden und Missverständnisse vermieden werden.

Ordnung schafft L-Pub, indem in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine sogenannte „Termbase“ erstellt wird. Dabei handelt es sich zunächst um eine Sammlung von Fachbegriffen mit dazugehörigen Definitionen, die nach Bedarf um weitere Komponenten erweitert werden kann. Zum Beispiel wird die passende Übersetzung des Fachbegriffs in mehreren Sprachen ergänzt oder es werden typische Beispielsätze, in denen der Fachbegriff verwendet wird, genannt. Auch Synonyme, alternative Schreibweisen, erklärende technische Zeichnungen oder Fotos und Internet-Links zu weiterführenden Erklärungen können zur individuellen „Termbase“ hinzugefügt werden.

Manchmal liegen die Informationen in einem Unternehmen bereits geordnet vor, zum Beispiel in Form einer Excel-Datei. Das erleichtert die Erstellung einer „Termbase“. In anderen Fällen werden sie erst zusammengetragen oder digitalisiert. Dafür nutzt L-Pub eine Reihe von Strategien, um den Aufwand möglichst überschaubar zu halten.

Die firmeneigene „Termbase“ ist nach der Erstellung online über einen Internet-Browser abrufbar. So wird sichergestellt, dass allen Zugriffsberechtigten immer die gleiche und aktuellste Version zur Verfügung steht. Der Zugang ist mit einem Passwort geschützt. Ausgewählte Mitarbeiter haben die Berechtigung, die „Termbase“ zu bearbeiten.

Die Vorteile einer „Termbase“ für Unternehmen unterschiedlichster Branchen sind vielfältig. Zum einen sichert sie die einheitliche Verwendung von Fachbegriffen in der internen und externen Kommunikation, und zwar in allen relevanten Sprachen. Missverständnisse unter Mitarbeitern werden ebenso vermieden wie Verwirrung in der Kommunikation mit Kunden. Für Auszubildende bietet die „Termbase“ eine schnelle Orientierung beim Einstieg in die Fachmaterie. Für alle internen und externen Personen, die Prozess- und Produktbeschreibungen, Benutzerhinweise und ähnliche Publikationen verfassen, ist sie eine zuverlässige Quelle.

Einmal angelegt, lassen sich der „Termbase“ weitere Vorteile abgewinnen. Wer sich damit in einem bestimmten Segment als Vorreiter positionieren möchte, kann das Instrument Außenstehenden auf der eigenen Internetseite anbieten, so dass diese häufiger von Fachleuten besucht wird.

Auf Wunsch konvertiert L-Pub eine „Termbase“ in eine Nachschlage- oder Lern-App für mobile Endgeräte. Außerdem kann ein Analyse-Tool erstellt werden, um digitale Dokumente automatisch, schnell und gründlich zu kontrollieren. Es werden zum Beispiel alle Textstellen zu einem mit Risiko behafteten Prozess gesucht? Das Analyse-Tool wird schnell fündig und erstellt einen Bericht mit allen relevanten Dokumenten und Textpassagen.

Weitere Produkte des Start-ups drehen sich ebenfalls um das richtige Verständnis von Wörtern. Dazu gehört die Vokabeltrainer-App „vobot German“, die Lernenden von Deutsch als Fremdsprache hilft, über 30.000 deutsche Wörter langfristig zu verinnerlichen. Auch sogenannte „L-Books“ sind im Angebot. Damit sind digitale Texte gemeint, die auf einen Klick passende Zusatzinformationen bereitstellen – etwa zu einem unbekannten Fachbegriff, der erklärt werden soll.

Weitere Informationen unter:

www.L-Pub.com.

Autor:

David P. Steel
Telefon (069) 5092 9977-2
E-Mail info@L-Pub.com

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