Großprojekt für Wohnen und Arbeiten

Kaiserlei im Wandel

Am 19. Oktober 2018 legte die CG Gruppe AG mit Hauptsitz in Berlin den Grundstein für das Bauprojekt Kaiserlei-Quartier. Dort sollen neben 835 Mietwohnungen auch Gewerbeeinheiten entstehen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (3.v.l.) und der Leiter der Frankfurter Niederlassung der CG Gruppe, Till Diekmann (2.v.r.), legten den Grundstein für das Kaiserlei-Quartier im Beisein des CG Gruppe-Vorstandsvorsitzenden Christoph Gröner (r.) und des Berliner Architekten Eike Becker (2.v.l.).
Foto: Arens-Dürr/IHK

Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke zeigte sich beeindruckt von der „Megabaustelle“: „Das ist hier das größte Projekt nach dem Kreiselumbau. Der Stadtteil Kaiserlei wird in einigen Jahren nicht wiederzuerkennen sein.“ Er lobte die Mischung, die für das Areal mit den entkernten und für den Umbau vorbereiteten Hochhäusern der ehemaligen Siemens Kraftwerksparte vorgesehen ist. Es soll einen Wohnanteil von 60 Prozent und einen Gewerbeanteil von 40 Prozent erhalten. Zum Konzept gehören ein Hotel, ein Schwimmbad, das von Schulen genutzt werden kann, ein Fitnesscenter, Einzelhandel sowie Manufakturen und eine Kindertagesstätte. Darüber hinaus sind oberirdische Parkplätze und eine Tiefgarage geplant.

Schwenke kündigte die Umgestaltung von öffentlichen Anlagen und den Neubau einer Straße an. Eine „gute optische Qualität am Stadteingang“ sei wichtig. Unter dem Baufeld entsteht eine großflächige Geothermie-Anlage zur Energieversorgung der Gebäude. Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe, betonte den hohen Nutzwert der innovativen Technologie: „Etwa 70 Prozent der Flächen im Kaiserlei-Quartier werden CO2-neutral beheizt und damit Hunderte Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Die zukünftigen Bewohner und Nutzer erhalten eine ökologisch ausgerichtete Energieversorgung, die einen messbaren Beitrag zur Ressourcenschonung leistet und die CO2-Bilanz vor Ort nachhaltig verbessert.“ Der zusätzliche Einsatz von Photovoltaik und Solarthermie soll den regenerativen Energiemix im Projekt komplettieren.

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