Photovoltaikanlage zum Kaufen oder Pachten

Eigenverbrauch statt Einspeisung

Immer mehr Unternehmen und private Hauseigentümer nutzen ihren selbst erzeugten Sonnenstrom, denn der Preis für moderne Photovoltaikanlagen ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und der Strom vom Dach kostet heute weniger als der gekaufte. Zugleich schont er die Umwelt und wertvolle Ressourcen.

Das Unternehmen Egro Direktwerbung aus Obertshausen gewinnt mit einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach Strom, der für die Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion genutzt wird. Foto: Egro

Die Egro Direktwerbung GmbH aus Obertshausen nutzt diese Vorteile und betreibt einen großen Teil ihrer Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion mit dem eigenen Sonnenstrom. Die 270 Quadratmeter große Photovoltaikanlage stammt von der Energieversorgung Offenbach AG (EVO). Mit einer Gesamtleistung von rund 42 Kilowatt erzeugt sie rund 40.000 Kilowattstunden Strom. Damit kann die Egro bis zu zwei Drittel des Verbrauchs am Firmensitz decken.

„Wir sichern uns nicht nur gegen steigende Strompreise ab, sondern übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz – und zwar nicht irgendwo, sondern hier in unserer Region“, urteilt Egro-Geschäftsführer Bernd Maas. Selbst erzeugter Sonnenstrom kostet aktuell zwischen zehn und 13 Cent pro Kilowattstunde. Privatleute erhalten derzeit 12,3 Cent von ihrem örtlichen Netzbetreiber für die Einspeisung ihres selbst erzeugten Stroms ins öffentliche Netz. Dagegen kostet eine Kilowattstunde knapp 30 Cent beim Energieversorger.

„Man braucht keine höheren mathematischen Kenntnisse: Jede Kilowattstunde selbst erzeugter Strom, die ich selbst verbrauchen kann, statt sie einzukaufen, spart bares Geld“, führt Maas aus und berichtet, dass er schon über eine Erweiterung der Anlage in Kombination mit einem Batteriespeicher nachdenkt. „Von der Planung über die Installation bis hin zur technischen Betriebsführung und Wartung bekommt unser Kunde von uns alles aus einer Hand“, versichert EVO-Vertriebsleiterin Bettina Buchert. Ihren Angaben zufolge bietet das auf zehn Jahre ausgelegte Betriebsführungsmodell „EVO SolarPro“ Firmen, Gewerbetreibenden und Vereinen auch Versorgungssicherheit, wenn die Sonne nicht scheint. „Dann beliefern wir den Kunden über das Stromnetz mit EVO-Ökostrom“, sagt sie.

EVO SolarPro“ gibt es auch auf Pachtbasis. „Damit können sich die Kunden ohne eigene Investition und ohne Risiko am Bau langfristig unabhängig vom Strommarkt machen“, ergänzt Buchert, und: „Sollte einmal mehr Strom erzeugt als benötigt werden, kann dieser gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden.“

Informationen:
www.evo-ag.de/solarpro

Kontakt:

Christoph Hain
Telefon (069) 8060-1820
E-Mail christoph.hain@evo-ag.de

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